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Wie alles begann

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Wie alles Begann:

Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin Luna als kleiner Welpe als ich zu meinem jetzigen Rudel (ein Reizwort, ich lasse es hier aber mal so stehen) gestossen bin ;-)

seit je her gab es in unserer Familie auch immer einen Hund. Zuletzt hatten wir eine Beagle Dame die uns 13 Jahre begleitet hat, bis Sie leider von uns gehen musste. Ich werde diesen Tag nie vergessen, auch nicht den Schmerz. Klar, man weiß es, es gehört dazu, wenn es aber so weit ist……. vielleicht kennt ihr dieses Gefühl auch. Von wegen  es ist nur ein Hund…..

 

Zu dem Zeitpunkt, es war vor ca. 5 ½ Jahren, wollte ich keinen Hund mehr haben. Nach ca. 3-4 Monaten war wohl die Trauer zum Teil verarbeitet und der Gedanke kam wieder hoch, ach, ein Hund wäre auch wieder schön. Meine Frau und ich sind durch ganz viele Tierheime gefahren, irgendwie fanden wir aber nicht einen passenden Hund für uns, keine Ahnung warum. Die Rasse war eher sekundär, es sollte aber allerdings ein größerer Hund sein und meine Frau wollte lieber eine Hündin.



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Mein Beginn in der Welpenschule.

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Luna und Thomas, der Welpenkurs!

Vor ca. 5 Jahren bekam ich unsere jetzige Ridgeback - Boxer Hündin, ihr Name ist Luna.

Auf dem Bild seht ihr mich und Luna, ca. 6-8 Monate jung.

Es war vor dem Kauf auch klar, dass wir direkt auch zur Welpenschulen gehen werden, davon möchte ich euch die Geschichte dazu erzählen, aber hier schon mal der ganz klare Hinweis, haltet durch, es wird eine schwere Zeit für euch werden. Genau, für euch, nicht für den Hund ;-)

Wir fanden eine Trainerin Stadtgrenze Dortmund – Lünen. Wir kannten Sie vorher nicht, es war eher ein Zufall.  Ich hatte aber das Buch vorher schon mal von Anton Fichtelmeier gelesen. Aus dem Bauch heraus fand ich diesen Ansatz zu mir passend.  In dieser Hundeschule wurde nach diesem Motto trainiert.

Zu Beginn, war es lustig, viele kleine Hunde,  alle tapsig, alle niedlich, alle neugierig, und ein größerer Hund von der Trainerin. Wir bekamen viel Hilfe, wie lernt man an der Leine zu gehen, wie lernt man Sitz, Platz, bleib, Stopp und noch so andere Kommandos. 



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Mein Ansatz für das Training

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Mensch und Hund zusammen als Team trainieren!

Gerne möchte ich erst mal viel lieber mit dir trainieren, deine Sinne schulen, erst danach ist der Hund an der Reihe mit dir zusammen. Ihr werdet hier viel darüber lesen. Schon etwas komisch vielleicht für euch, ich suche eine Hundeschule für meinen Hund und der will mich trainieren? Der soll den Hund trainieren!

Ich möchte es gerne mit ein paar Beispielen deutlich machen, wo mein Ansatz ist und wo ich euch gerne mein Wissen weiter geben möchte.

 

Ich selbst bin Klavierbaumeister, seit langer Zeit, wenn ihr mir jetzt dabei zuseht, wie ich einen großen Flügel zerlege und wieder zusammen baue, sieht das ganz einfach aus. Wenn man es selber ausprobiert, wird man es nicht schaffen so einfach. Ich habe es halt gelernt

Genau so geht es mir, wenn ich einem KFZ Meister zuschaue, er zerlegt den Motor in 100 Einzelteile, baut ihn wieder zusammen, es funktioniert, für mich eine Wissenschaft für sich.

Oder euer Bekannter, er ist studierter Mathematiker, er rechnet Zahlen und Formeln, da wird euch ganz schwindelig und ihr versteht nichts davon. Auch er hat es gelernt, für ihn ist es selbstverständlich für dich und mich vielleicht ein Buch mit sieben Siegeln.

Nun zum Hund und zu euch. Was der Hundetrainer da macht, sieht alles ganz einfach aus, auch bei den vielen Fernsehsendungen gibt es gute Tipps, alles ganz easy, so sieht es aus, aber ihr bekommt es nicht hin. Warum nicht?



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Fahrräder, Jogger, spielende Kinder und weitere Reize

uiii, das ist ein großes Thema und füllt Bücher, aber natürlich möchte ich auch hier etwas schreiben und zeige euch den Umgang gerne im direkten Kontakt.

 

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Hund hinter einem schnellen Objekt hinterher will, der Impuls und Reiz ist nun mal sein naturell. Ob es jetzt der Hase, der Vogel, die Biene, der Jogger, Kinder oder Fahrräder sind, in der Regel wird der Hund eher etwas unruhig und möchte da hinterher oder danach schnappen.

Völlig normales Hundeverhalten also, aber!

Der  Jogger wird es nicht toll finden, bei Kinder kann es zu einer Gefahrensituation kommen, auch nach der Biene zu schnappen kann gefährlich werden, nach dem Hasen zu rennen ist auch irgendwie blöd, oder?

 

Ich höre euch schon fast denken, toll, und nun, was soll ich denn machen. Eins vorab zur Beruhigung. In diesem Fall seit ihr nicht schuld ;-), ich schreibe es ja oft so, puh, Glück gehabt jetzt :-)))))


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Fehler beim Training

Ich möchte unter diesem Titel einfach mal ein paar Beispiele immer einstellen, was ich so alles in der Woche erlebe und welche Themen so auf mich zukommen.

Heute war ich 2 Stunden auf dem Gelände und habe einige neue Hundebekanntschaften machen dürfen.

Eine Dame wollte wissen, wie sie Ihrem Hund beibringt, dass er wartet wenn sie ein Apportel auslegt, er würde immer von sich aus kommen.

Nun ließ die HH Ihren Hund ganz toll sitzen, gab einmal das Kommando bleib, ging dann los, drehte sich alle 3 m wieder um und sagte wieder bleib. Der Hund saß dort, ich fragte, warum sie denn immer wieder bleib sagt, er macht es doch, ein schmunzeln war zu erkennen.

Ich rief die HH zurück und sagte, mach es doch noch mal, geh aber bitte einfach weiter, nicht zu weit, leg das Apportel aus, dann dreh dich erst um.

Die HH sagte zwar ja, machte es aber dennoch anders :-). Sie ging, der Hund wartete super, aber dann drehte sie sich doch um, musste wohl schauen, dann wieder weiter und der Hund schoss los

Freudig beim Frauchen angekommen, gab es eine Ansage, ich schritt sofort ein und rief, bitte belohne den Hund für das kommen,  er hat alles richtig gemacht.

Sie schaute mich verdutzt an und ich schilderte ihr die Situation wie sie wirklich abgelaufen ist, Wahrscheinlich könnt ihr es schon vermuten. Es lag an ihr nicht am Hund.

Wie war es wirklich. Sie ging wie beschrieben, als sie sich aber umgedreht hatte und weiter ging, hat sie die andere Hand hoch gehoben und den Zeigefinger nach oben gestreckt. Das war das Kommndo für den Hund, jetzt los.


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bringt doch erst mal Ruhe rein in die ganze Situation

Ruhe, der Schlüssel zum Erfolg? Oft ja.

Wo fange ich jetzt am besten an, auch das ist ein so riesen Thema. Eventuell mit ein paar Beispielen aus vielen Situation die ich erlebt habe und mit vielen HH und Hunden daran gearbeitet habe.

 

Der Klassiker, Gassi gehen. Es geht also raus, das machen wir alle nun mehrmals täglich, aber  wie? In der Wohnung wird erst mal die Stimmung aufgebaut, Luna, jetzt geht’s raus, super ja komm mal her, wo ist denn die Leine, oh toll gleich geht’s los, wo ist denn jetzt der Schlüssel, nun aber, gleich kannst du laufen super………… Tür aufgerissen, Hund durch, fix zur nächsten Wiese, schnell riechen, was machen, Leine stramm, HH hinterher. sorry, musste jetzt mal so sein. Warum baut man das Ganze so in Hektik auf und pusht den Hund schon vorher hoch, bevor es überhaupt los geht.

 

Kofferraumklappe; super ihr fahrt sogar mit dem Hund ins Grüne aufs Feld oder so. Kurz  vorher aber eine vergleichbare Situation. Wir sind gleich da, gleich kannst du laufen, dass wird super, die tolle Wiese….. wahrscheinlich ging es ja vorher schon mit der ersten Situation so los bis ihr überhaupt im Auto gewesen seid? Kofferraumklappe aufgerissen, Hund sprintet direkt los, endlich geschafft.

Nicht schmunzeln jetzt, gleich bist du dran das zu ändern ;-)


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ein paar nette Übungen

Apportieren für Anfänger - nette Übungen

Falls Ihr Lust habt noch mehr mit eurem Hund zusammen zu arbeiten, als Team zu wachsen, gleichzeitig Lernziele erreichen, Spaß zusammen haben wollt und eure Kommunikation untereinander auszubauen, dann habe ich hier mal ein paar kleine Übungen für euch.

Nicht ganz so ernst nehmen, denn ein apportieren durch z.B. eine Gruppe, ist schon eine Aufgabe für die Hunde. Nicht nur für den Hund der dran ist, auch die anderen wartenden Hunde lernen hier sehr viel. Man kann hier den Spaßfaktor und die Ruhephasen sehr gut üben.

Falls ihr Lust habt sowas auch zu lernen und mitzumachen, wir freuen uns über jeden neuen Hund und neuen HH (Hundehalter)

Ich selber helfe gerne dem Menschen, die Aufgaben zu meistern, meine ausgebildete Hundetrainerin ist gerne für euch und in erster Linie für den Hund dann da.

Frage? Sehr gerne, schickt doch einfach mal eine kurze E-Mail

 

Abruf mit stop und sitz

Apportieren über ein Hindernis in der Gruppe

Apportieren durch eine Gasse, Mensch und Hund

Apport an der Gruppe vorbei



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Apportieren vs. Balljunkie, mit Videos

möchte das Thema mal aufzeigen.

Ich sehe sehr viele Menschen, die einen Ball, oder gar so eine Ballschleuder haben und meinen, damit den Hund auszulasten da er viel rennt. Körperlich stimmt es sogar, aber die Gefahr einen Hund als Balljunkie zu erziehen ist groß. Der Hund wird fixiert auf ein Objekt, der Puls ist hoch, der Hund zeigt oft an, nun mach, nu wirf, mach schon, ich will, los, jetzt....... nicht gut.

Die Fixierung auf so ein Objekt  ist nicht so sinnvoll. Habt ihr die Meinung dass der Hund danach ruhiger ist, oder ist es nicht eher so, dass er nach immer mehr, mehr, mehr erzogen wird?

Ihr merkt schon, nicht so meins. Habt ihr schon mal über Apportieren nachgedacht? Hier macht man auch etwas für den Kopf, der Hund muss viel mehr lernen, aufpassen, Nase einsetzen etc. man kann es auch später gut  in Kombination Fährte legen, verstecken, etc., kombinieren.

Parallel dazu ist es eine Teamaufgabe, dazu kommt noch, das man einen Alternative zur Jagdmotivation aufzeigen kann, dies hilft wieder im Freilauf und und und.

Ich muss gestehen, dass auch mir das Apportieren zu Beginn nicht irgendwie nicht so greifbar war, o.k. ich schmeiß was weg, Hund wartet und bringt es zurück auf Kommando.

Aber, glaubt mir, es ist so unglaublich viel mehr. Es folgen weiter unten einige Videos zum apportieren. Hier zeige ich auch, wie man erst mal beginnt und zeige auch ein paar Übungen auf den Videos.

 


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Leine und Halsband

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Ein einfaches Thema? Eher nicht. Halsband für den Hund, oder Geschirr?

Anleinen und Ableinen des Hundes.

Wie immer gibt es hier auch mehrere Meinungen und Ansichten. Wie immer möchte ich auch nur meine Meinung mitteilen, niemanden belehren oder es fordern.

Dennoch bin ich hier folgender Grundmeinung. Geschirr mit etwas vorsicht und ausprobieren, ich arbeite lieber mit einem Halsband.

Von Beginn an habe ich von meiner Trainerin gelernt, das ein stressfreies Anleinen schon mal der erste Schritt für einen entspannten Sparziergang ist mit dem Hund, egal ob Halsband oder Geschirr, hier sehe ich halt die Vorteile beim Halsband.

Wie oft ich beobachte wie Hunde an-und abgeleint werden, ist schon traurig, der Hund wird fest gehalten, das Halsband wird irgendwie schnell um den Hals gebracht und fertig. Ob das dem Hund so Spaß macht? Wäre es nicht viel besser, man hält das Halsband hin und der Hund schlüpft hier von alleine rein, freiwillig und gerne?!

Wer jetzt in sich hört und denkt, bitte, wie soll das denn gehen, hier mein Tipp.

Wir nutzen ein Schlaufenhalsband, bitte nicht mit Würgehalsband verwechseln, dass lehne ich komplett ab, da es nicht notwendig ist.

Auf dem Bild kann man es ganz gut erkennen


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Leinenführigkeit, ganz einfach!

Ich höre euch direkt aufschreien, ganz einfach? Alles klar! Wirklich, das ist es auch.

 

Auch das muss geübt sein und von Beginn an gelernt werden, es begleitet euch ja nun mal das ganze Hundeleben lang.

Zu dem richtigen Halsband und Leine gibt es ja  einen eigenen Block. Ich selbst finde ein Geschirr und eine Langlaufleine eher falsch, ihr habt hier überhaupt keinen Einfluß auf euren Hund.

Grundregel: nie an der Leine ruckartig ziehen, oder gar zerren. Was wäre euch lieber wenn ihr am Hals fest gebunden würdet, ein sanftes ziehen mit einen Kommando, komm mit, oder eine ruckartige Bewegung mit dem Kommando hier her…..  eindeutig oder?

Zu Beginn wird es hier und da nicht zu vermeiden sein, dass der Hund auch in die andere Richtung geht, wie ihr es eigentlich wollt, da wird es bestimmt auch mal den Ruck geben. Das wird euer Hund bald aber umgesetzt und gelernt haben.



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Viele nützliche Infos möchte ich euch geben

Eine Herzensangelegenheit für mich!

Ich habe mich dazu entschieden, mein Hobby hier mal öffentlich zu machen und meine vielen Erfahrungen möchte ich gerne an euch weiter geben und vielleicht dem einen oder anderen Hundehalter nützliche und verständliche Tipps an die Hand zu geben.

Gerne bin ich im kommunikativen Austausch mit Euch, helfe gerne mit meinen Vorschlägen auch zuhause oder im Park in Dortmund, Lünen, Bochum etc.

Ich möchte Euch auch gerne zu meiner Trainerin und Ihrer Hundeschule einladen, aber Vorsicht, hier werdet auch ihr trainiert, nicht nur der Hund ;-), dazu später mehr.

Ich werde hier step by step immer kleine Hilfen und Geschichten dazu einstellen. Oft zum Schmunzeln, aber manchmal auch eher kritisch.

Viel Spaß dabei, über ein Feedback per Mail würde ich mich natürlich auch freuen.



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Strassenlärm in der Stadt

Hunde in der Stadt!

Straßenlärm, Autos, Brücken, LKW etc. sind so viele Reize die der Hund verarbeiten muss, auch das muss gelernt und vermittelt werden.

Ein Hund in der Stadt ist damit täglich konfrontiert. Gerne bin ich und meine Trainerin hier behilflich, falls ihr da Probleme haben solltet

Hat dein Hund auch Angst vor Autolärm, es ist für euch völliger Stress an einer Strasse zu laufen, der Hund zeigt ängstliches Verhalten?

Auch hier sollte man dann arbeiten, es dem Hund zeigen, lernen und die so vielen Situationen einfach durchgehen und üben.

Ganz sicher laufe ich auch lieber auf dem Feld und in der Stadt mit meiner Hundedame, aber das geht ja nun mal nicht immer.


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Eine wahre Geschichte, Teil 1

1. Geschichte:

Dies passierte in die letzten fünf Jahre sehr oft auf dem Hundeplatz bei uns.

Ein neuer Kunde kam in die Gruppe, der Hund zieht immer an der Leine, ich habe schon alles versucht sagte der Besitzer.  In der Tat, dass sieht echt stressig aus was die beiden da machen dachte ich. Die Tür auf unser Gelände wurde geöffnet, der Hund stürmte auf den Platz, der Besitzer mehr oder weniger hinten dran.

So nicht sagte unsere Trainerin und Sie übernahm die Leine, aber halt anders.

Zuerst einmal  brachte sie den Hund ins Sitz, die Leine locker in der Hand. dann gab es eine Kommunikation mit dem Hund, nur ganz kurz, dann ging sie los,  der Hund ging auf der linken Seite neben ihr her, wollte er nach vorne oder zur Seite, gab es ganz knappes Kommando, wie hey, oder tzz, zu Beginn auch Korrekturen mit der Leine.


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Eine wahre Geschichte, Teil 2

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2. Geschichte:

Diese war für mich sehr prägend und ich habe dadurch unglaublich viel gelernt.

Trainingstag, die Trainerin informierte uns, es käme gleich ein sogenannter Problemfall in die Gruppe und wir müssten zusammen helfen. Wer sich aber unsicher fühlte oder gar Angst hat, sollte vor dem Zaun draußen warten. Sie sagte, es kommt jetzt ein großer Schäferhund, er mag keine Männer und andere Hunde eher auch nicht. Sie  sagte  aber auch dazu, sie ist der Meinung, dass der Hund nicht das Problem ist und er auch nicht bissig sei. Er ist nur sehr unsicher und seine Halterin ist sehr unsicher im Umgang mit ihm.

Natürlich blieben wir alle auf dem Platz. Der Hund kam jetzt mit der Halterin, Leine komplett straff, die Halterin hing eigentlich nur hinten dran, er bellt, zeigte ein unglaubliches Verhalten. Ich gehe davon aus, die meisten würde es als aggressives Verhalten deuten, was nicht korrekt war. Es war uns allen bewusst, jetzt kommt was auf uns zu. Der Hund blieb vor dem Zaun stehen. Die Trainerin fragte uns alle, alle gut drauf, ganz ruhig sein, setzt um was ihr bei mir gelernt habt. Die Tür ging auf, der Hund stürzte durch diese, die Halterin hinter sich her zerrend, bellend etc. 



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Eine wahre Geschichte, Teil 3

3. Geschichte:

Noch einen Schritt weiter in die Tiefe, jetzt geht es aber wirklich  um Gefühl, Innere Ausstrahlungskraft, Psychologie.

Wir waren ja in der Gruppe für Fortgeschrittene. Luna und ich waren ein gutes Team, auch Freilauf, Abrufbarkeit im  Freien, alles kein Problem. Ich stellte aber fest, dass es Situationen gab, oder Übungen, wo ich bemerkte, das mir Gedanken in den Sinn kamen. Ganz konkret, wenn ich dachte uiiii, die Übung ist aber echt schwer, dann klappte sie nicht wirklich gut. Wenn ich aber merkte, ach, das können wir locker, klappte es perfekt. 

Wie kann das sein?

Der Hund kann ja nicht meine Gedanken lesen.  Ich beobachtete mich selber sehr intensiv. Ein Hund kam uns auf der Straße  entgegen, ich dachte, soll ich die Straßenseite wechseln?  Ach was, dann zickten die Hunde sich auf gleicher  Höhe an. Anderes mal dachte ich, da gehen wir zusammen ganz locker vorbei, denk an die Leine, kein Ruck, kein vorheriges anziehen , es ging dann ganz easy. Das Gleiche war bei den Übungen so. Es ist einfach das Unterbewusstsein, welches uns zu ganz kleinen Reaktionen leiten lässt, hier genügt schon, das wir  die lockere Leine nur ganz wenig nach oben bewegen, immer noch kein Zug drauf, aber evtl. das Signal für den Hund, paß auf, gleich kann was passieren, schon verloren leider.


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Bindung zwischen dir und dem Hund, der Kern des Ganzen.

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 Das ist schon fast die Zielsetzung, ihr habt es dann echt geschafft.

Das ist nun etwas, wo ich eigentlich ein Buch drüber schreiben könnte. Vielleicht kommt das auch irgendwann mal.

Es klingt so einfach, aber wenn ihr das geschafft habt, habt ihr auch keinerlei Probleme mehr, alles wird klappen. Der Hund wird alles für euch tun, bis man das geschafft hat, ist es ein längerer Weg.

Ihr habt einen Hund mit ausgeprägtem Jagdinstinkt, seine Natur halt. Dennoch, was ist ihm jetzt wichtiger, dem Hasen hinterher zu laufen und dich evtl. aus den Augen verlieren, oder doch lieber die Wahl zu treffen bei dir zu bleiben, denn du bist ja wichtiger als der Hase, oder nicht? Wenn ihr soweit seid, ist es ein traumhaftes Gefühl.

Meine Luna macht alle Kommandos so bis auf ca. 25-30 m. Dann wird der Abstand so groß werden, dass sie zu mir kommen will, eventuell für manche Übungen jetzt hinderlich, ich kann mir aber nichts Schöneres vorstellen. Denn genau so geht sie auf freiem Feld. Sie geht vor, darf hier Hund sein, darf rennen, sich auspowern, riechen und all diese tollen Dinge für den Hund. Luna wird aber niemals weiter als 25-30 m weit weg laufen, sie hat mich und uns immer im Blick, drehe ich mich um und gehe in die andere Richtung, ist sie sofort bei mir, geh ich mit meiner Frau zusammen und einer versteckt sich, wird sie sofort suchen, damit die Familie wieder zusammen ist. Da könnte ihr dann ein Hase vor die Nase laufen, egal. Es ist ein wunderbares Gefühl.

 

Dies zu trainieren dauert etwas, es ist nicht in 2 Tagen erledigt, es ist eine Entwicklung. Hier meine Erfahrung, so haben wir es gemacht.

 

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Körpersprache von deinem Hund

Achte doch mal mehr auf deinen Hund - Signale und Körpersprache

Der Hund zeigt uns so viel, auch mit anderen Hunden, man muss es nur sehen und deuten können.

Leider lerne ich so viele Menschen kennen, die es nicht gelernt haben oder etwas unaufmerksam sind. Eigentlich zeigt der Hund uns fast alles vorher an, sei es eine komische Situation für ihn, etwas Angst, da er die Situation nicht einschätzen kann, bei Begegnungen und Spielen mit anderen Hunden und und und.

Es ist schon recht sichtbar, dass bei geschulten Leuten, Hundetrainern und Hundeplätzen eher wenig passiert oder aus dem Ruder läuft. Es liegt daran, dass dort die Situationen schon sehr früh erkannt werden und es gar nicht erst zu einer blöden Situation kommt.

Ein schönes Beispiel von letzter Woche. Meine Hündin hatte ein Spielzeug, es lag so 30 cm vor Ihrer Schnauze und meine Hündin lag entspannt auf dem Hundeplatz. Es kam nun ganz freudig ein jüngerer freudiger Hund und wedelte mit dem Schwanz und lief in Richtung des Spielzeugs meiner Dame.

So ca. 1 m vorher schaute meine Dame nur ganz kurz hoch, ein ganz kurzer Moment, Augen offen zum andern Hund, sonst eher keine Regung. Es war das Signal, da willst du nicht wirklich dran oder? Der andere Hund hat genau so schnell reagiert, er wendete sich sofort ab, so nach dem Motto, alles klar, ist deins, ich such mir was anderes. Das Ganze war ein Ablauf von wenigen Sekunden

Einfach nur Wunderschön, leider sehen das nicht viele Menschen. Hätte der andere Hund nicht so reagiert, wäre als nächstes Signal von meiner Hündin vielleicht ein ganz leichtes knurren, ganz wenig die Lefzen hochziehen, oder auch etwas den Nacken steifer oder das Nackenfell hoch stellen gekommen. Alles völlig normales Hundeverhalten. Weitere Signale halt. Wenn das auch nicht genügt und der Hund dann das Spielzeug einfach nehmen würde, würde evtl. ein kurzen hochschrecken mit bellen und knurren folgen. Die meisten Hundehalter bemerken erst jetzt die Situation, das ist jetzt leider etwas spät.


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Anfassen meines Hundes auf der Strasse

Kennt ihr das auch?

Ihr geht mit eurem Hund irgendwo spazieren, oder einkaufen oder was auch immer. Es kommen dann  fremde Leute auf euch zu und streicheln den Hund, oder nach dem Motto, der ist ja süß, darf ich den anfassen.

Ein NO-GO für mich

Was soll das, warum sollten fremde Menschen meinen  Hund anfassen, warum sollte ich dies gut heißen.

Klar, in der Regel ist es nicht böse gemeint, aber ich sehe dies sehr kritisch. Der Hund kann sich nicht wehren, klar er könnte zuschnappen, noch schlimmer.

Also ist es meine Pflicht, ich bin der Sozialpartner und mein Hund verlässt sich auf mich, es ganz klar zu kommunizieren. Genau wie bei meinem Hund gibt es ein klares Kommando bzw. ein ganz klares NEIN.

Die Reaktion dann ist mir wirklich völlig egal.

 

Wie immer, meine ganz persönliche Meinung dazu, aber der Hund vertraut euch zu 100 %, zumindest sollte er das, also stellt auch hier Regeln ganz klar auf.

Wenn ihr jemanden kennt, ihn selber begrüsst, Freunde seid, alles gut, aber dann zeigt ihr dem Hund, die gehören jetzt gerade zu uns, das ist o.K. . Aber auch hier bin ich mir nicht sicher, ob jeder den Hund dann antätscheln muss, dies würde ich aber Situationsabhängig beurteilen wollen.

mal was Allgemeines, einfach den Kontakt mal suchen.

Gerne helfe ich auch dir, gerne auch persönlich, bei allen Themen rund um den Hund, Hundeerziehung, Trainingsmethoden etc. Wohnst du vielleicht in Dortmund, komm doch mal vorbei oder wir treffen uns irgendwo.

Egal ob einfache Dinge wie Grundkommandos, Leinenführigkeit, richtiges Apportieren, Freilauf- Revier- oder Rudelverhalten, alles ist möglich.

Der beste Erfolg ist natürlich zu erzielen, wenn das Training auch in deiner  Umgebung stattfindet, dort solltet ihr ja gut klar kommen und alles sollte passen.

Gerne gebe ich aber auch Infos in Gruppen oder bei Workshops weiter. Vielleicht habt ihr schon eine Hundegruppe oder Hundeschule und wollt von meinen Ansätzen mehr erfahren. Gerne bin ich für alle Themen euer  Ansprechpartner. Keine Sorge, es liegt mir fern jemanden zu kritisieren oder Fehler aufzudecken. Ich möchte nur, dass ihr so viel Freude mit eurem Hund habt wie ich selber auch.



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so ganz allgemein mal gesprochen

Es gibt kein Patentrezept!

 

Wenn man einfach 20 Regeln in den Raum stellen könnte, so müsst ihr das machen, wäre es ja viel zu einfach. Spaß beiseite, dass ist unmöglich.

Wir alle sind anders, auch die Hunde sind alle verschieden, wie soll man hier eine Patenlösung nennen können, unmöglich.

Erst einmal würde ich den Anspruch an dich und den Hund mal hinterfragen. Genügt es dir wenn der Hund kommt wenn du ihn rufst, du mit ihm relativ gut draußen spazieren gehen kannst, kein Stress mit anderen Hunden bekommst. Dann ist es doch o.k. wenn du das erreichst.

Oder möchtest du schon auch Freilauf, ihn auf freiem Feld auch abrufen können, Agility oder Mantrailling machen möchtest. Das ist doch auch gut und ein klares Ziel.

Egal was genau, es soll dir und dem Hund Freude bereiten und möglichst stressfrei für alle klappen. Das geht auch alles, mit Ruhe, Ausdauer, step by step, ohne Druck und ohne Stress.

 

Gerne zeige ich dir, auch hier wieder dir, erst dann dem Hund, wie man das alles am besten angeht. Gerne mit einem Hundetrainer zusammen, oder alleine, auf der Wiese, oder bei dir daheim.

 

Habt Freude, werdet ein tolles Team, was will man denn mehr.

Gerne bin ich, und bei Bedarf auch meine Hundetrainerin, dabei behilflich es umzusetzen.

 

Textet den Hund nicht zu -kurzes Video

Treffen sich zwei Hunde auf der Straße, fragt der Eine den Andern, wie heißt du denn, sagt der Andere, weiß nicht genau, entweder Franca komm hier hin, oder Franca lass das sein......

 

Spaß beiseite, aber wenn man sich selber mal zuhört, werden viele feststellen, wie oft man den Hundenamen ausspricht. Ich nehme als Beispiel mal meine Luna. Was bringt es wohl wen ich nacheinander, Luna hier, Luna hier, Luna hier, Luna Sitz, Luna Sitz, Luna Sitz.......... rufe. Wenn der Hund so denken würde wie wir Menschen, würde er bestimmt denken, owei, mein Herrchen hat ne Macke, der sagt immer das Gleiche.

Ganz ehrlich es bringt nichts. Weniger ist mehr hier. Einmal Sitz, sollte genügen, der Hund hört doch viel besser als wir, er wird es schon gehört haben. Vieleicht war der Tonfall oder die Körpersprache oder die berühmte Energie nicht passend, daran kann man ja arbeiten.

Man muss auch gar nichts sagen später, ein eindeutiges Signal, wir heben dazu den Zeigefinger und strecken den Arm gerade nach oben, geht auch. Gerne zeige ich euch wie man dies trainiert.

Sorry, ich weiß, man fühlt sich selber ertappt, ist ja auch nicht dramatisch. Wenn man es erkennt, kann man es ändern.

Auch solche Gespräche wie z.B., komm süße Maus, wir gehen jetzt raus, drehen eine schöne Runde um den Block, treffen bestimmt auch deine andern tollen Freunde draußen, dann gibt Leckerchen bla bla bla. Ihr glaubt ja nicht wirklich das der Hund es versteht, oder?

Nicht ein Hauptthema, aber es führt dazu, dass euer Hund auf Durchzug schaltet. Es wäre doch viel besser wenn ihr weniger redet, mehr macht und wenn ein Kommando kommt, dann ist es von Belang und euer Hund ist aufmerksam!

Nicht böse sein für den Spiegel den ich euch vielleicht vorhalte, es haben ja alle so am Anfang auch gemacht, ich selber auch, keine Sorge :-)

mal ein kleines Video, ich bin zuletzt an der Reihe mit meiner Ridgeback Boxer Dame. Ohne Worte nur mit Handzeichen und Körpersprachen


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ein ganz anderer Ansatz von mir

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Kommst du einfach nicht zum Ziel mit der Hundeerziehung, dein Hund macht nichts, was du von ihm erwartet, oder gibt es Probleme beim Spazieren gehen, mit Kindern, mit Futter, an der Haustür oder was auch immer?

Du hast schon so viele Meinungen gehört, warst bei einem Hundetrainer oder in einer Hundeschule?

Dein Frustpegel mit der Hundeerziehung steht bei 100 und du weist nicht weiter?

Vielleicht bin ich dann der Richtige für dich! Ich möchte gar nicht deinen Hund trainieren, evtl. später, aber dafür gibt es ja auch sehr viele gute Hundetrainer in Dortmund. Ich möchte dich Stärken, dich auf die kommenden Aufgaben mit deinem Hund vorbereiten. Es soll dir und euch Spaß machen, keinen Frust bringen, für beide nicht. Gerne auch zusammen, mit deinem Partner, deiner Familie oder mit anderen Hundebesitzern, die vielleicht auch einige Probleme haben oder etwas intensiviert haben möchten.


Mit deiner richtigen Grundeinstellung und einer positiven Ausstrahlungskraft, wirst auch du deinen Hund erziehen und alle Erwartungen an dich und deinen Hund werden sich auch erfüllen.

Vielleicht hast du Lust dich ein wenig mit meinen verschiedenen Themen zu beschäftigen und etwas hier zu lesen und dich hier und da evtl. auch dann wieder erkennst.

Auch du schaffst das, mit Freude, vielleicht mit mir zusammen, vielleicht mit einem Hundetrainer der es dir und euch zusätzlich zeigt. Gerne helfe ich dir und du bist auch gerne bei meiner Hundetrainerin willkommen, auch wenn die Termine immer recht voll sind, bitte nimm einfach mal Kontakt per Mail auf.

 

Wir helfen auch dir mit deinem Hund ein perfektes Team zu werden.

Das tägliche Geschäft

Das tägliche Geschäft

Auch das gehört dazu und es gibt hier keine zwei Meinungen. Das tägliche Geschäft meines Hundes werde ich auch entsorgen. Also immer eine Tüte dabei. Denkt an die anderen, auch wir Hundebesitzer wollen dort nicht rein treten.

 

Also bitte keine Ausreden, weg machen und gut ist es.

Hund, großer Hund und Baby

Ein sehr großes, ernstes und wichtiges  Thema, wie kann ich ein neues Familienmitglieb, ein Baby und den Hund zusammen führen?

Eigentlich hatte ich hier einen langen, sehr langen Artikel eingestellt, diesen nun aber wieder entfernt.

Es ist einfach ein zu großes, komplexes  und evtl. auch schwieriges Thema, dass sollte man nicht selber durchführen als Laie. Gerne bin ich hier direkt behilflich, sprecht auch euren Hundetrainer dazu bitte mal an, falls ihr schone jemanden habt.

Hier geht es aber eigentlich weniger um den Hund, als um euch und das Kind. Viel Psychologie und Rudeldenken kommt hier einfach zusammen.

Aber es geht, auch ein riesiger Hund ein ein kleines Baby geht zusammen. Aber man muss sehr viel beachten und viele Vorbreitungen treffen und der Hund muss euch zu 100 % folgen und akzeptieren, sonst können riesige Probleme auch entstehen.

Aber dennoch, was gibt es denn Schöneres, wenn ein Kind auch mit einem Hund groß wird, von Beginn an den Umgang mit Tieren lernt und respektvoll gegenseitig ein tolles Leben möglich ist!

Kontaktiert mich einfach, wenn ihr dazu mehr wissen wollt. Ich bin gerne behilflich, gerne auch zusammen mit eurem Hundetrainer oder wenn ihr niemanden habt, mit einem neuen Trainer den ich gerne vermittel.


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Bewusst den Alltag von Hund und Mensch gestalten.

Fühlt ihr euch eventuell ertappt?

 

nehmt ihr euren Hund noch bewusst wahr, oder ist er einfach nur da? Geht ihr draußen auch mit ihm spazieren, damit er schnell was machen kann und führt dabei fix einige Gespräche mit dem Handy?

Wie oft von euch kommt eine Aussage, geh weg, geh raus, was macht der schon wieder, seid genervt?

Dann kann ich euch leider auch nicht helfen und auch kein anderer. Es sei denn ihr wollt es angehen und ändern!

Ich lebe in der Innenstadt von Dortmund, noch relativ viel Grün. Ich sehe hier jeden Tag Leute mit Ihren Hunden, die sich eigentlich mit dem Hund nicht beschäftigen. Sie telefonieren, reden mit dem Partner oder was auch immer. Ich stelle mir oft die Frage, wozu haben die eigentlich einen Hund. Wie geht es dem Hund wohl so, wenn er ja eh völlig gleichgültig behandelt wird, er ist halt da, muss ab und zu auch mal raus, das war es.  Echt Schade, auch für den Menschen, denn ihm ist leider nicht bewusst, was er gerade verpasst!

 

Seid ihr nicht so, toll. Fühlt ihr euch ertappt und möchtet es aber verändern, das ist genau so toll dann, denn ihr habt es nun erkannt.

 

Wir alle müssen den Alltag mit unserem Hund meistern, er kann sicher nicht das Hauptthema des Tages sein, wir müssen arbeiten, unseren Aufgaben nachgehen, evtl. noch ein paar Kinder nebenher erziehen und was auch immer. Der Hund hat sich hier anzupassen, klar, er lernt deshalb ja auch auf seiner Decke oder seinem Körbchen zu liegen. Aber!!! Wenn er jetzt dran, Gassi gehen, joggen gehen, auf die Wiese oder Apportieren, dann bitte auch zu 100 %, nur ihr, kein Handy, kein Gedanke an die Arbeit oder andere Themen. Jetzt ist zu 100 % Hundetime angesagt.

 

Es macht so unglaublich viel Freude, wenn man dies bewusst auch macht, es ist auch für euch dann die Auszeit vom Alltag und ihr könnt euch Pilates, Joga oder so dann schenken. sorry, das dürft ihr natürlich weiter machen wenn ihr es möchtet, möchte hier keinen maßregeln ;-)

 

Ich zeige euch gerne wie es geht und im Alltag umgesetzt werden kann.

Auf dem Hundeplatz klappt alles, Zuhause gar nichts!

Kennt ihr  das auch?

 

Eigentlich würdet ihr ja auch gerne mit eurem Hund arbeiten, damit alles im Alltag auch stressfrei klappt. Ihr geht vielleicht schon zu einer  Hundeschule, eventuell besucht ihr auch mehrere hintereinander. Ihr bekommt so viele Informationen, mit dem Hundetrainer zusammen klappt es eigentlich auch ganz gut.

 

Wieder im eigenen Zuhause, klappt wieder nichts, weder das Anleinen, der Hund will nicht in das Auto, obwohl ihr das schon so oft geübt habt. Der Frust steigt und die Spirale läuft leider in die falsche Richtung.

Warum klappt das denn in der Hundeschule und bei mir nicht?

Ich will jetzt nicht schon wieder sagen, es liegt an euch, aber so ist es leider, sorry ;-)

Gerne zeige ich dir in deinem Umfeld, wie du stressfrei für beide die täglichen Alltagsthemen für  Mensch und Hund meisterst.

 

Ich ersetze nicht den Hundetrainer deines  Vertrauens, das ist auch gar nicht mein Ansatz oder gar mein Ziel, ich selbst gehe jede Woche auch zu einer Hundetrainerin, freue mich immer auf diesen Termin, aber  ich zeige euch andere Ansätze, die eher auch auf den Menschen gerichtet sind. Seid ihr im Einklang mit euch und habt das Wissen wie man es richtig angeht, dann klappt es auch mit dem Hundetraining.

 

Kleinen Hund trainieren oder Großen, was ist einfacher?

Ein kleiner Hund ist ja viel einfacher zu trainieren als ein großer Hund

Dies ist falsch, zumindest sehe ich es so. Ihr wisst schon was jetzt kommt, der sagt jetzt wieder es liegt an mir, nicht am Hund ;-)

 

Wie immer kann man auch das ja nicht pauschalisieren, jeder Mensch ist anders, jeder Hund ist anders. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hundehalter die sich einen Dobermann, Schäferhund, Ridgeback, Dogge oder sonst für einen großen Hund anschaffen, sich mit dem Thema der Rasse, Erziehung, Körperbau und viele anderen Themen vorher beschäftigt haben und oft wissen, zumindest in Ansätzen, was auf sie zukommt.

 

Kleine Hunde werden vielleicht öfter mal so gekauft, einfach weil man einen Hund haben möchte, Anfänger ist eventuell, das ist ja auch völlig in Ordnung.

 

Aber auch die Kleinen wollen die gleiche Erziehung genießen wie die Großen. Hier gibt es keinen Unterschied. Wie oft ich so sehe, dass die Kleinen bellen, die Zähne zeigen und richtig Gas geben, ist für manche zum Schmunzeln, für mich ein Drama! Ich möchte sehen, wenn meine Ridgeback Dame so agieren würde, die Zähne zeigen etc. Wahrscheinlich stünde dann der Tierschutz und die Polizei vor der Tür.

 

Lasst es nicht zu, auch nicht bei den kleinen niedlichen Hunden, auch diese haben zu lernen, dass ihr die Regeln und Grenzen aufstellt und nicht der Hund eine Art Eigendynamik entwickelt.

Hinweis für Hundetrainer - Hundeschulen - Hundeausbilder

Ein Blog für Hundetrainer, Hundeschulen und viele mehr.

Zuerst einmal möchte ich mich bei euch  für euren tollen Job bedanken, ihr macht in der Regel eine super Arbeit.

In den letzten 30 Jahren habe ich etliche Hundeschulen mit meinen verschiedenen Hunden besucht und super viel gelernt.

Dennoch habe ich einen Ansatz, der euch evtl. auch weiter helfen kann. Gerne bin ich hier im Dialog und konstruktiven Austausch.

Kennt ihr das vielleicht? Folgende Situation mal stellvertretend für 100 Weitere.

 
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Power Hund – Power Training – Power Futter

Ob das auf Dauer gut geht?

Ihr habt also ein Hochleistungs-Hund, geht joggen Radfahren, auf die Wiese, aber der Hund ist einfach nicht kaputt zu kriegen. Er bekommt jetzt noch das beste Hochleistungsfutter auf dem Markt!

Ist es vielleicht zu viel des Guten. Man kann auch einen Leistungs Junky als Hund erziehen.

Klar, Bewegung ist gut, Gehirntraining auch, nun ist euer Hund schon ein Power Hund, das ist toll, aber er muss auch lernen mal einen Gang runter zu schalten und einfach in Ruhe auf der Decke zu liegen.

Man kann unmöglich den Hund jeden Tag 6-8 Stunden beschäftigen, auch das muss er lernen. Ihr habt doch auch noch ein eigenes Leben, oder?

Das Futter dazu dient dann ja auch, dieses Streben noch zu verstärken, dass soll gut bedacht werden.

Auch ein Hochleistungssportler trainiert hart, jeden Tag für einen Wettkampf. Aber auch dieser weiß, ich benötige auch Ruhezeiten und Ruhephasen, sonst nimmt es kein gutes Ende.

Auch hier gibt es wie immer kein Patenrezept. Ist euer Hund aber ein Energiebündel hoch 10, würde ich viel Training in die Ruhephasen auch investieren.

meldet euch einfach mal per Mail oder wir treffen uns auf der Wiese oder im Park mal.

Verschiedene Blickwinkel für die Hundeerziehung

Ein etwas schwieriges und sensibles Thema für mich!

Ich möchte betonen, dass ich niemanden in seiner Einstellung in Frage stellen möchte, weder die Methoden oder den Anspruch an Mensch und Tier.

Dennoch habe ich eine eigene Meinung und möchte eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund. Härte, Strenge, lautes anschreien gehören für mich nicht dazu.

Sensibilität, Freude, Harmonie sind da bessere Ansätze für mich. Natürlich muss ich dem Hund auch Grenzen aufzeigen, ein Schlag in den Nacken, ein Tritt in die Seite gehören für mich nicht dazu. Wie gesagt, ein sensibles Thema. Wenn ich einen sogenannten gefährlichen Hund trainiere, werde ich mit zu viel Sensibilität vielleicht erst mal keinen Erfolg haben, so nach dem Motto, Hasso, lass das doch bitte sein, ich denke ihr wisst wie ich es meine.

Wenn das Team aber aufgebaut ist, genügt in der Regel bei irgendwelchen Ausreißern nur ein kleines Kommando, wie hey, oder nein, lass es, oder nur tzz. Da möchte ich euch hinführen.

Wie so oft erwähnt, die innere Einstellung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn ihr den Hund anschreit, sauer seid, auf 180 seid,  was erwartet ihr als Reaktion.

 

Mal ein menschliches Beispiel: es kommt auf der Strasse jemand auf euch zu und schreit euch an, evtl. im Straßenverkehr, wie reagiert ihr? Auch genervt und laut? Eine eher normale Reaktion, aber sie bringt nichts und ist nicht Ziel orientriert.

 

Wenn man so mit seinem Hund umgeht, stelle ich mir einfach die Frage, ist der Hund wohl gerne bei seinem Herrchen-Frauchen? Oder macht er alles eher aus Angst oder kennt es gar nicht anders?

Ich hoffe ich konnte es so blumig umschreiben. Unsere Übungen laufen ruhig und besonnen ab, wir wollen ja ein harmonisches Team werden und sein.

Wie gesagt, meine Meinung dazu, aber ich habe leider auch schon viele Facetten kennen gelernt.

Wie gesagt, ein schweres Thema!

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